Die geplante Route entspricht dem Weg der schweizerisch-britischen Erstbegeher der nepalesischen Seite des Mount Everest. In den Jahren 1951 bis 1953 wurde diese Aufstiegsmöglichkeit, die auf der Südwestseite des Berges liegt, erschlossen. Heute ist der Aufstieg über den Südostgrat (Normalroute) zum meistbegangenen Anstieg am Mount Everest geworden.
Ziel der Expedition ist es, zwischen dem 7. Mai und dem 25. Mai 2009 auf dem Gipfel des Mount Everest zu stehen. Dabei soll auf die Verwendung von zusätzlichem Sauerstoff verzichtet werden.
Panoramablick auf die Süd-Ostgrat-Route
Geplanter Expeditionsverlauf
Dieser Plan stellt nur einen Anhaltspunkt für den Expeditionsverlauf dar, da organisatorische Änderungen und das Wetter zu Abweichungen führen können.
- 25. März 2009 – Abflug Frankfurt /Main Airport über Doha nach Kathmandu
- Nach der Ankunft in Kathmandu Erledigung der Zollformalitäten, Besteigungspermit, Ausrüstungscheck, Einkauf
- 3. Tag Flug nach Lukla (2850 Meter)
- Einweisung der Träger, Beladung der Yaks, Trekking nach Phakting 2600 Meter
- 4. Tag Trekking nach Namche Bazar 3450 Meter
- 5.bis 7. Tag Akklimatisations-Touren rund um Namche Bazar
- 8. Tag Trekking zum Kloster Tengboche 3850 Meter
- 9. Tag Trekking über Pangboche nach Periche 4250 Meter
- 10. Tag Trekking zum Island Peak Base Camp 5400 Meter
- 11.bis 14. Tag Besteigung Island Peak 6173 Meter
- 15. Tag Trekking nach Pangboche
- 16. Tag Trekking nach Lobuche 4910 Meter
- 17. Tag Trekking ins Everest-Basecamp 5350 Meter
- 18.bis 61. Tag 6 Wochen Zeit, um die Besteigung des Mount Everest vorzubereiten und zu realisieren
- 62. bis 64. Tag Rückmarsch nach Lukla und Rückflug nach Kathmandu
- Voraussichtliche Rückkehr nach Sangerhausen 1. Juni 2009
MOUNT EVEREST - SÜDOSTGRAT EXPEDITION 2009
| ORGANISATION | ROUTE | EVEREST-CHRONIK | GEOLOGIE DES BERGES | BESTEIGUNGSSTATISTIK | OHNE SAUERSTOFF |
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Bei der Zusammenstellung eines Teams für eine große Expedition ist es sehr schwierig, starke und erfahrene Bergsteiger zu finden, welche auch die Zeit von ca. neun Wochen zur Verfügung haben, die eine Mount Everest-Expedition erfordert. Sehr häufig sind bei großen Teams Kompromisse unvermeidbar. Dieser Fakt ist umso schmerzlicher, da die Stärke des Teams einer der entscheidendsten Faktoren für den Erfolg einer solchen Expedition ist. Das Ziel der Expedition muss klar definiert sein. Jeder muss hoch motiviert und extrem zielorientiert während der gesamten Dauer der Expedition seine Fähigkeiten und Fertigkeiten einsetzten. Nur so ist die Voraussetzung gegeben, ein Ziel wie den Everestgipfel ohne zusätzlichen Sauerstoff zu erreichen. Der Vorteil einer Kleinst-Expedition, wie wir es organisieren, hat den unschätzbaren Vorteil, dass ein hoher Grad an Flexibilität und Entscheidungsspielraum gegeben ist. Durch die Nutzung einer Rumpforganisation vom Basislager in Richtung Gipfel und zurück, kann sich das Team aus dem Bergsteiger Axel Richter und dem Kameramann ganz auf sich und die zu bewältigenden Etappen konzentrieren.
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